Unsere Ziele

„Chancengleichheit besteht nicht darin, dass jeder einen Apfel pflücken darf, sondern dass der Zwerg eine Leiter bekommt.“ (Reinhard Turre)

Wir nehmen wahr, dass sich die Haltung von Angehörigen behinderter oder pflegebedürftiger Menschen verändert hat. Sie sind selbstbewusster als früher, informieren sich und kümmern sich um Unterstützung.

 

Das betrifft sowohl Eltern behinderter Kinder als auch Angehörige pflegebedürftiger Menschen. Sie wünschen keine bloße Versorgung oder Unterbringung sondern kümmern sich um eine bestmögliche Förderung, um Beratung und letztlich um eine echte Teilhabe an der Gemeinschaft. Je nach individueller Neigung, den Stärken und Interessen ihrer Angehörigen.

Spätestens seit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention ist das Thema Integration und Inklusion in aller Munde. Unsere Gesellschaft muss und wird sich verändern.

 

Mit den Angeboten des ITZ unterstützen wir diese Entwicklung. Wir machen den Angehörigen Mut und begleiten sie wenn es gewünscht wird. Unsere Arbeitsweise beruht auf den Grundsätzen des DRK. Besonders wichtig ist uns:

 

  • Ganzheitlichkeit - Unser Blick ist auf den einzelnen Menschen und dessen gesamtes Lebensumfeld gerichtet. Es ist uns wichtig, durch die Zusammenarbeit mit den Bezugspersonen aus allen Lebensbereichen entwicklungsförderliche Bedingungen zu schaffen.

 

 

Freundlichkeit

  • Freundlichkeit – Ein freundlicher Umgang mit unseren Klienten, deren Familien und unter unseren Mitarbeitern ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

  • Individualität – Jeder Mensch ist anders. Gemeinsam mit den Einzelnen müssen individuelle Ziele formuliert werden. Unsere Angebote werden an den jeweiligen Entwicklungsstand und die sich verändernden Bedingungen angepasst.

  • Ressourcenorientierung – Unsere Arbeit zielt auf die Stärken der einzelnen Betroffenen und auf die Stärken ihrer Angehörigen. Unser Ziel ist es, diese Stärken auszubauen und mit all unseren Mitteln zu unterstützen.

  • Methodenvielfalt – Wir greifen auf einen ganzen Pool von Angeboten zurück. Damit kann ein individuelles Angebot für jeden einzelnen Patienten und Klienten sowie für seine Familie passgenau zusammengestellt werden.

Ein paar Worte über INKLUSION

Lassen Sie sich nicht täuschen. Auch wenn Ihnen Politiker oder Einrichtungen der Behindertenhilfe etwas anders erzählen – von einer Inklusion sind wir weit entfernt. Inklusion bedeutet, eine breite gesellschaftliche Akzeptanz für Menschen mit einer Behinderung und mit Besonderheiten zu erreichen. Erst wenn es selbstverständlich für alle ist, einen Mitschüler, Kollegen oder Nachbarn mit Behinderung zu haben, dann haben wir INKLUSION erreicht. Also erst wenn die Behinderung selbst keine Besonderheit mehr ist.

 

Was wir tun können ist, mit guten Beispielen voran zu gehen, die Besonderheiten von Menschen zu akzeptieren und sie zu unterstützen, ein weitestgehend normales Leben zu führen. Das ist ein wichtiger Beitrag für ein erfülltes Leben - und ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur INKLUSION.

 
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