Aus einer Idee wurde Realität

Die Geschichte des ITZ begann mit der Idee des DRK Wolfenbüttel, Angehörigen von Menschen mit Behinderungen individuelle Hilfen anzubieten. Mit Hilfe einer Förderung durch die Aktion Mensch wurde eine neue Abteilung aufgebaut: Der Familienentlastende Dienst (FED) wurde geboren.

 

Thomas Stoch, der heutige Leiter des ITZ, konzipierte und etablierte das niedrigschwellige Angebot im Jahr 2003. Schnell zeigte sich, dass es für spezifische Beratung, Einzelbetreuungen und für Gruppen- und Freizeitangebote eine große Nachfrage gab. Nach wenigen Jahren reichten die räumlichen Kapazitäten in der Zentrale des DRK nicht mehr aus.

 

 

Das Präsidium des DRK Kreisverbands entschied sich schnell, der erfolgreichen Entwicklung des FED Rechnung zu tragen und kaufte 2008 den „Hubschrauber-Hangar“ (Bild oben) auf dem ehemaligen Militär-Gelände Am Exer. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde für über 2 Mio. Euro barrierefrei umgebaut. Es ist der ideale Ort für die Angebote des FED und bietet tolle Möglichkeiten, die Visionen der engagierten Mitarbeiter umzusetzen und die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen.

 

In unmittelbarer Nachbarschaft baute die Hochschule Ostfalia weitere Kasernengebäude um und verlegte den Fachbereich Soziale Arbeit auf den Standort Am Exer. Das Gelände entwickelt sich seitdem zu einem Campus, auf dem junge Leute unterwegs sind. Wir mit unseren Kunden und Patienten mitten drin.  

Die Gründung vom ITZ

Im Mai 2009 haben wir das ITZ feierlich eröffnet. Neben dem FED sind heute im ITZ untergebracht: Eine eigene Praxis für Ergotherapie mit Bewegungsbad, eine Autismusambulanz, eine Wohngruppe für Menschen mit einer Behinderung, die Organisation unserer Schulbegleitungen, die Verwaltung, Räumlichkeiten für öffentliche Veranstaltungen, ein Sinnesgarten usw. – der FED war also nur der Anfang. Uns besuchen regelmäßig über 1000 Patienten und Kunden, wir entwickeln uns laufend weiter und sind heute aus dem Netzwerk der Behindertenhilfe in Wolfenbüttel und Braunschweig nicht mehr wegzudenken.

Liebe geht durch den Magen

Das jüngste Projekt des DRK Wolfenbüttel ist unser Solferino, in unmittelbarer Nachbarschaft des ITZ. Wir haben den Kantinenbetrieb der ehemaligen Zukunftsfabrik zu einer modernen Mensa umgebaut und im Sommer 2011 als Integrationsbetrieb eröffnet – wir bieten somit Menschen mit einer Behinderung echte Arbeit und Beschäftigung. Im Solferino kann jeder essen – nicht nur Studenten. Wir organisieren Feiern und Veranstaltungen, bieten einen Catering Service und beliefern viele Schulkantinen in der Region.

Wir verpflegen die Studierenden auf dem Campus, nutzen auch die vielfältigen Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit der Hochschule und arbeiten an gemeinsamen Projekten. Denn schließlich beschäftigen sich hier Professoren und Studierende der Fakultät Soziale Arbeit mit den Themen Behinderung und Alter.

 

Das Solferino ist eine typische Weiterentwicklung der Angebote im ITZ – eng am Bedarf, gut geplant und echt lecker.

Solferino
 
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